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Der dritte Vierklang liegt mir unberechenbar auf der Zunge
Denn unter ihm löst sich der Erste auf
Auch der Zweite
Mitsamt seiner wattierten Leichtigkeit

Ich probiere mich in gelben Formationen
Man sagt, das schaffe Harmonie
Doch Harmonie steht meiner Brust nicht
Wenn sie uferlos an jedem Fettauge stehen bleibt
Um sich in ihm zu ertränken

Die Zahnbürste übertreibt schonungslos
Mit ihren Behauptungen

Kann liebevoll gemeinter Pfusch auch
Bedingungslos tragen?
Und muss er das
Überhaupt
Halte ich nicht viel vom Geschehen
Ohne Halt
Keine leeren Hüllen rudimentärer Hoffnung mit
Ketchupflecken

Mit kribbelnden Händen wringe ich mich aus
Zwei mal
Und vergewissere mich erneut
Dass die Essenz ein fahles Blaugrün trägt
Das mich an einen Globus erinnert

Ich bin nicht aus Zeitungsausschnitten geklebt
Und sowieso kann ich sie nicht verstehen
Weil ich deine Schrift nicht entziffere

Sie raubt mir den letzten Zahnarztbesuch
Dienstag um dreizehn Uhr

Den Hörer schon in der Hand, entscheide ich
Mich für Erinnerungen an dich und merke
Wie sie mich bewältigen
Der Plan
War ein anderer
Der Auflauf
Ist schon kalt geworden
Wie der Rauch, der sich um meine Schläfen legt

Ein metaphysisches Tohuwabohu, das genau so
Absurd ist
Wie es klingt

Kommst du heute nicht
Komm ich morgen
Gibt der Fuchs auf
Ist der Hase am Zuge,
Ist der Löffel gegessen
Zwischen Larve und Daumen tritt
Der fluoreszierende Brei aus
Und
Noch einmal meditiere ich um
Das Verfallsdatum meiner Schlinge herum
Muss resignieren
Aber freue mich über das Violett an meiner Kniescheibe
Das sondergleichen nach Aufmerksamkeit schreit,
Während es sich wie Wollmäuse an das Tischbein heftet

Wenn ich in Oklahoma keine Quarkwickel lege,
Topfe ich in Potsdam keinen Kirschbaum um

Aber ich bin hier
Im singenden Kopf unter vernebeltem Mond
Zum neunten Mal probiert, zum Zehnten für gut befunden
Und warum diskutieren wir überhaupt darüber?

Bin in ein Schlüsselbein getreten, mit bloßem Fuße
Das Huhn muss groß gewesen sein
Wie viele Federn es wohl gebraucht haben muss
Um seine ungerupften Forderungen geheim zu halten?
In einem anderen Leben
Wird es mir das Rückgrat rauben
Und es lustlos mitschleifen
Zur Tanzschule
Denn wenn ich mit zerkochten Kichererbsen
Schon keine Gerechtigkeit schaffen kann
Wird es hoffentlich das Karma für mich tun

Ich möchte gehen, um einen Grund zu haben
Mich zu maskieren
Tendenz zu rosafarbener Wolle,
Tendenz steigend

Der gespannte Klang der Sitar zwinkert,
Rät zu tiefschwarzer Kohle
Doch ich kann nicht folgen
Bin zu abgelenkt

Von meinem Zimt an deinen Händen

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